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Rückblick 2012

Wetter
Der deutsche Wetterdienst meldet ein im Langjährigem Mittel nur leicht zu warmes, von Niederschlagswerten und Sonnenscheindauer jedoch normales Jahr 2012. Regional betrachtet gab es natürlich enorme Unterschiede. Besonders auffällig waren der äußerst kalte Februar 2012, und ein darauf folgender ungewöhnlich warmer März.
Zum Beginn der Schwarmsaison im April blieb es relativ kühl, doch der Monatsende war ungewöhnlich warm. Das wechselhafte Wetter zog sich auch durch die folgenden Frühlings- und Frühsommermonate, teils sehr kalte und niederschlagsreiche Tage wechselten sich mit sommerlichen Temperaturen und schönstem Sonnenschein ab.
Bis in den Oktober hinein gab es sehr warme Tage, an denen die Bienen natürlich auch noch aktiv waren. Darauf folgte ein früher Wintereinbruch mit deutschlandweiten Minusgraden in der ersten Dezemberhälfte. Zum Jahresende wurde es dann wieder mild mit Temperaturen über Null.

Schwarmmeldungen
Mit 967 Schwarmmeldungen insgesamt wurden rund 250 Schwärme weniger als 2011 gemeldet. Auffallend im Vergleich mit dem Datensatz aus 2011 ist die „Schwarmlücke“ Anfang Juni. Hier wurden deutlich weniger Schwärme gemeldet. Grund hierfür könnte die Kaltfront sein, die Deutschland wettertechnsich trennte. Während im Süden mit 25 °C Sommergefühle aufkamen, zeigte das Thermometer im Norden kaum zweistellige Temperaturen an.
Die Schwarmmeldungen gingen insgesamt über einen größeren Zeitraum verteilt bei uns ein. Während im Jahr 2011 Ende Juli die Schwarmmeldungen aufhörten (bis auf wenige vereinzelte Meldungen) wurden im Jahr 2012 bis Anfang September täglich Schwärme gemeldet.

Jedem Einzelnen, allen Feuerweheren und Polizeistationen und der Schwarmbörse ein großes Dankeschön für die gemeldeten Daten!

Übrigens: Das Foto zeigt eine Honigbiene auf einer Blüte des Kugelköpfigen Lauchs (Allium sphaerocephalon) im Hortus Insectorum.