Hintergrund

“Seitdem ich mit der Imkerei begonnen habe, üben die Honigbienen eine große Faszination auf mich aus. Als Wissenschaftler beschäftige ist mich einerseits mit Datenreihen, die über einen langen Zeitraum erhoben worden sind, andererseits entwickle ich selbst Methoden, um Datenreihen zu erstellen. Durch das Zusammenspiel privater und beruflicher Interessen wurde das Projekt Klimabiene ins Leben gerufen.”
Raimund Henneken, Projektleitung

Das Projekt Klimabiene dient dazu, möglichst viele Daten über die Honigbiene von Imkern zu sammeln, um diese wissenschaftlich auszuwerten. Jährlich wiederkehrende Ereignisse und Entwicklungsabläufe (Phänologie) von Bienenvölkern sind die Grundlage, um den Einfluss von Witterung und Klima auf das Leben der Honigbiene zu untersuchen. Jahrzehnte lange Datensätze beispielsweise über den Tag der Entdeckung der ersten Schwarmzellen oder der Honigernte sowie Daten über das Beutengewicht oder den Honigertrag sind interessant und können per email an info@klimabiene.de gemeldet werden.

Das phänologische Ereignis des Schwarmflugs ist offensichtlich, daher leicht von Imkern zu erfassen, und wurde deshalb vom Projekt Klimabiene als ersten Untersuchungsgegenstand ausgewählt. Hier finden Sie weitere Informationen über den Schwarmtrieb und dessen Einflussfaktoren.

→ Phänologie →

  • Vielen Dank, Schwarmbörse!

    Die Schwarmbörse von Mellifera e.V. hat unserem Projekt die technischen Voraussetzungen geschafft, Schwärme zu erfassen.
    Neu: Bei einer Vermittlung eines Naturschwarms über die Schwarmbörse können Sie eine Aufwandsentschädigung von bis zu EUR 100,- verlangen und unterstützen dabei besonders Anfänger und Naturbau-Imker.