Ausblick

Die erhobenen Schwarmdaten werden mit Hilfe von Geoinformationssystemen (GIS) ausgewertet. Dabei können die Schwarmereignisse über ihre Koordinaten in räumlichen Bezug gesetzt werden.

In einem weiteren Schritt werden den Schwarmdaten meteorologische und phänologische Messwerte zugeordnet. Mit statistischen Verfahren werden Verbindungen (Korrelationen) zwischen Witterung, Vegetationsentwicklung und Schwarmereignissen geprüft. Zudem ist eine Klassifizierung der Schwarmstandorte mittels Landnutzungskarten denkbar, so dass bei einer Analyse der Daten hinsichtlich städtischer und ländlicher Gebiete unterschieden werden könnte.

Folgende Fragestellungen sollen u.a. mit den Schwarmdaten beantwortet werden:

  • Lässt sich ein Nord-Süd-, West-Ost-Trend von Eintrittsterminen des Schwarmflugs dokumentieren?
  • Verhält sich die zeitliche Entwicklung des Schwarmflugs parallel zur Entwicklung der Blüh- bzw. Nahrungspflanzen?
  • In welchem Ausmaß beeinflusst ein früher/später Frühlingsanfang (Temperaturentwicklung im Frühjahr) die Entwicklung der Bienenvölker?

Antworten auf diese Fragen können sicherlich nicht nach nur einer Schwarmsaison mit wissenschaftlicher Genauigkeit gefunden werden. Je nach Fragestellung können erst nach vielen Jahren der Datenerhebung statistisch abgesicherte Ergebnisse präsentiert werden.

  • Vielen Dank, Schwarmbörse!

    Die Schwarmbörse von Mellifera e.V. hat unserem Projekt die technischen Voraussetzungen geschafft, Schwärme zu erfassen.
    Neu: Bei einer Vermittlung eines Naturschwarms über die Schwarmbörse können Sie eine Aufwandsentschädigung von bis zu EUR 100,- verlangen und unterstützen dabei besonders Anfänger und Naturbau-Imker.